By Prof. Dr. Helmut Löffler, Prof. Dr. med. Dr. phil. Torsten Haferlach (auth.)

Von Leukämie über Lymphom, von Knochenmarkinsuffizienz bis histiozytäre Neoplasie. Welche morphologischen Merkmale sind im Blutausstrich sichtbar, welche Antigene werden exprimiert, gibt es genetische Veränderungen auf chromosomaler oder molekularer Ebene?

Erfahrene Experten der Hämatologie beschreiben die wichtigsten hämatologischen Krankheitsbilder und die Möglichkeiten der Diagnostik. Berücksichtigt sind neben den morphologischen Methoden die modernen Verfahren der Zytogenetik, Molekulargenetik und Immunologie.

Einzigartig, hilfreich und zum raschen Nachschlagen geeignet dank vieler exzellenter morphologischer Abbildungen!

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Als die Forschungsarbeit, die Grundlage zum vorliegenden Buch, abge schlossen conflict, stand die Mauer in Berlin noch, und es gab keine Anzei chen fUr zunehmende Gewalt, Auslanderfeindlichkeit und erstarken den Rechtsextremismus. Und doch lieB diese Studie zwei Schliisse zu: die "Wiederkehr des Verdrangten," die NS-Zeit, konnte in Deutschland und Osterreich jederzeit wiederzum Durchbruch kommen; die Folgen des "Mitlaufer" -Syndroms willden den (damals noch bestehenden) Ost blockstaaten, vor aHem aber der DDR, noch bevorstehen.

Dizionario Economico-Commerciale / Wirtschaftswörterbuch: Parte Prima: Tedesco — Italiano / Teil 1: Deutsch — Italienisch

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Es handelt sich bei diesen Zellen um transformierte T-Lymphozyten. Das Knochenmark ist in der Regel uncharakteristisch, d. h. es zeigt Veränderungen, die wir sonst bei Infekten zu sehen bekommen. Nur in Einzelfällen sind die mononukleären Elemente im Knochenmark vermehrt, jedoch nie hochgradig. Dagegen finden wir die typischen Zellen in großer Menge im Lymphknotenpunktat (⊡ Abb. 1). Das Zellbild wird geprägt von mononukleären Zellen, die denen des peripheren Blutes entsprechen oder zumindest sehr ähnlich sind.

Knochenmarkmetastasen solider Tumoren) in der Funktion stark geschädigt ist. Doch treten auch gelegentlich essenzielle Thrombozytopenien auf, als deren Ursache ein völliger oder weitgehender Schwund der Megakaryozyten im Knochenmark festgestellt wird (amegakaryozytäre Thrombozytopenie). Die Unterscheidung, ob eine Thrombozytopenie durch Produktionshemmung oder Umsatzsteigerung der Thrombozyten vorliegt, ist mit Hilfe radioaktiv markierter Thrombozyten möglich. Bei thrombozytären hämorrhagischen Diathesen infolge einer Thrombozytenfunktionsstörung ergibt sich nur in seltenen Fällen ein charakteristi- sches morphologisches Korrelat, das in der panoptischen Färbung erkennbar ist.

1a–d Reaktive Blut- und Knochenmarkveränderungen 2 a Hochgradig gesteigerte und linksverschobene Granulozytopose und deutlich reduzierte Erythropoese bei akutem Infekt b Deutliche Vermehrung reifer Plasmazellen, Eosinophile, einzelne Basophile, leicht vermehrte Lymphozyten c Knochenmark bei HIV-Infektion. Erhebliche »toxische« Veränderungen d Deutliche Plasmozytose im Knochenmark bei HIV-Infektion 37 Kapitel 2 · Reaktive Blut- und Knochenmarkveränderungen ⊡ Abb. 2a,b Reaktive Knochenmarkveränderungen nach HIV-Infektion a Knochenmark bei HIV-Infektion.

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